Presseartikel

Kunst mit Industrie verbinden - 11.08.2017

Kunst mit Industrie verbinden

Ostwürttemberg Für Dich und Dein Team. Für Dein Unternehmen. Für Deine Region. Mit diesem eingängigen Slogan, den younik, Fullsize-Agentur des Aalener SDZ-Medienhauses, kreiert hat, ist der Young Industrial Art Award (YIAA) bestens charakterisiert. Innerhalb der vom Wirtschaftsministerium des Landes ausgerufenen Industriewoche Baden-Württemberg haben die Kreise Ostalb und Heidenheim, die IHK sowie der Arbeitgeberverband Südwestmetall einen Preis ausgelobt, an dem Auszubildende mit ihren Firmen teilnehmen können. Dabei sollen Kunstwerke für drinnen entstehen, die mit Hilfe industrieller Fertigungsmethoden geschaffen werden. Anmeldeschluss dafür ist der 14. August. „Deshalb ein Aufruf an alle Ausbilder in rund 300 Unternehmen der Region sowie an die 700 Azubis, die im September ins zweite Lehrjahr starten: Bewerbt euch jetzt!", ruft Ostalb Landrat Klaus Pavel aus.

"Wir wollen den Spagat zwischen Kunst und Industrie stemmen."

Klaus Pavel Landrat des Ostalbkreises

Entstanden ist die Idee zum außergewöhnlichen Preis, der industrielle Prozesse und künstlerische Darstellung verbinden soll, bei einem Gespräch der Geschäftsleitung von SHW Werkzeugmaschinen mit der Spitze des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) im Beisein der Wirtschaftsförderer Rainer Fünfgelder (Ostalbkreis) und Wolfgang Weiß (Aalen). Dabei wurde ein gefräster Moai-Kopf (siehe Foto) an den VDW übergeben. Die Idee,

Kunstwerke mit industrieller Unterstützung zu erschaffen, reizte alle Beteiligten. Denn in einer immer rascher digitalisierten Welt dennoch den Spagat zwischen Kunst und Industrie zu stemmen, manifestiere die Stärke einer industrialisierten Gesellschaft, so Fünfgelder. Mit Unterstützung der WiRO, der Technischen Schule Aalen, der Kontaktstelle Frau und Beruf Ostwürttemberg, der IG Metall sowie der Monatszeitung Wirtschaft Regional können sich alle Azubis und ihre Lehrfirmen einbringen, die im September ihr zweites Lehrjahr beginnen.

Kreativität Im Beruf

In Teams von mindestens zwei Personen bis hin zu einem gesamten Ausbildungsjahrgang können sie ans künstlerische Schaffen herangeführt werden. Egal ob skulpturales Objekt, freie Kunst oder Produkt- oder Werkkunst - lediglich ein Gewichtvon 250 Kilo und eine Größe von 100 auf 100 auf 160 Zentimeter sollte nicht überschritten werden. Die Aufmerksamkeit solle auf die Schaffenskraft derUnternehmen und ihrer Mitarbeiter gelenkt werden, so das Anliegen der Initiatoren. Durch die Verbindung von Kunst und Industrie sollen gerade weibliche Azubis verstärkt angesprochen und animiert werden. Die Azubis bekommen dabei künstlerischen Beistand: Ab September werden Workshops abgehalten, bei denen renommierte Künstler der Region Hilfestellungen geben. Mit dabei sind Paul Groll, Rudolf Kurz, Andreas Weizenbach und Laszlo Haschka.

Die Kunstobjekte sollen am 1. Dezember abgegeben werden. Eine Jury wählt die drei besten aus. Alle entstandenen Objekte werden im neuen IHK-Bildungszentrum in Aalen sowie an anderen Orten in der Region oder in Partnerstädten ausgestellt. Danach sollen sie für einen guten Zweck versteiged werden. Die ausgelobten Preise sollen den Teamgedanken stärken: Gedacht ist an Bildungsaktivitäten, Veranstaltungen oder Firmenincentives. „Denn Du bist einzigARTig." Diesen Slogan hat Rainer Fünfgelder entwickelt. Auf der im jungen Look gestalteten Seite unter www.young-industrial-art-award.de werden alle Fakten über den YIAA zusammengetragen. Ein Blick darauf lohnt: Ein Trailer beschreibt undwirbt für den außergewöhnlichen Award. „Außergewöhnliche Begebenheiten müssen außergewöhnlich und der Zielgruppe angepasst präsentiert werden", sagt younik-Agenturleiterin Marion Haberstroh.



Rein In die Check-In-Zone unter: www.young-industrial-art-award.de. Klickt Euch rein, meldet Euch für den Young lndustrlal Art Award an!


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