Presseartikel

Region setzt Akzente bei der Expo Real Gmünder Tagespost - 13.10.2017

Region setzt Akzente bei der Expo Real

München Die Wirtschaftsregion Ostwürttemberg präsentierte sich unter Federführung der Wirtschaftsfördergesellschaft WiRO auf der wichtigen Gewerbeimmobilienmesse Expo Real. Mit großem Erfolg, so das Fazit der Standteilnehmer, zu denen neben den Wirtschaftsförderern der Städte Aalen, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen sieben Firmen aus der Region gehörten, nämlich die Aalener Treuhand Gewerbeimmobilien (ATG), ADK Modulraum, BS Plan Concept, Essinger Wohnbau, i Live, Kreisbaugenossenschaft Ostalb und Merz Objektbau.

,,Es ist wichtig und ein schönes Zeichen, dass nicht nur die kommunale und regionale Wirtschaftsförderung auf der Expo Real Flagge zeigt, sondern auch viele Firmen die Chance nutzen, sich hier zu präsentieren. Die Region setzt damit unübersehbare Akzente", sagte Landrat Klaus Pavel, der am ersten Tag der Expo Real auf Katrin Schütz traf. Die Staatssekretärin im Stuttgarter Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hatte den Stand der Region besucht.

"Digitalisierung nimmt Einzug in Branche." Horst Enßlin, Geschäftsführer Essinger Wohnbau

Für die Wirtschaftsförderer der großen Städte ist die Expo Real ohnehin Pflichttermin. Dass Netzwerken das Erfolgsgeheimnis der Expo Real ist, betont WiRO-Geschäftsführerin Dr. Ursula Bilger: ,,Egal ob Aussteller am Ostwürttemberg-Stand oder einer der zahlreichen Fachbesucher aus der Region: Sie alle schätzen, dass man in kürzester Zeit mit vielen Geschäftspartnern direkt in Kontakt treten kann. Diese Effizienz bietet die Expo Real wie kaum eine andere Messe." Dementsprechend habe man bei der WiRO durchweg erfreuliche Rückmeldungen von den Standpartnern erhalten, ergänzte WiRO-Projektleiter Markus Hofmann.

Konkrete Abschlüsse auf der Expo Real indes sind selten, aber sie gibt es: ,,Die Ansiedlung für die Harley Davidson-Niederlassung haben wir in München festgezurrt", erzählt Gmünds Wirtschaftsförderer Alexander Groll. Zudem gehe es um perspektivische Kontaktpflege. ,,Die Immobilienbranche denkt langfristig", sagt Aalens Wirtschaftsförderer Wolfgang Weiß. Er lässt sich wie seine Kollegen von den aktuellen Trends inspirieren, etwa den Megathemen Digitalisierung oder Smart City. Dabei komme es darauf an, die Entwicklungen und Konzepte, die bei der Messe vorgestellt werden, aufs Lokale herunter zu brechen. ,,Wir wollen uns beim Thema Smart City auf den Weg machen", sagt er, fügt aber hinzu: ,,Nicht alles, was für eine Großstadt Sinn macht, ist auch für Aalen sinnvoll."

Horst Enßlin von der Essinger Wohnbau verweist auf die Trends, der demografische Wandel habe etwa Auswirkungen auf die Quartiersentwicklung in Städten, so der Geschäftsführer. ,,Nirgendwo sonst kann man auf so engem Raum sich mit Fachleuten über die Zukunftsthemen der Branche austauschen und Kontakte pflegen wie auf der Expo Real." Wohnen bleibe ein Megathema. ,,Die Digitalisierung nimmt auch Einzug in der Immobilienbranche", so Enßlin. ,,Wir wollen das Thema der zukunftsorientierten Stadt und Quartiersentwicklungen weiterentwickeln mit technischen und sozialen Komponenten." Gerade älteren Menschen solle ein selbst bestimmtes Leben länger als bisher ermöglicht werden. ,,In Heidenheim haben wir gemeinsam mit der Evangelischen Heimstiftung ein Pilotprojekt im Bau."

Auch die ATG war vertreten. „Uns kommt entgegen, dass sich Interessenten und Investoren bereits im Vorfeld bei uns informieren", so Geschäftsführer Dietmar Diebold, dessen Firma nicht nur Einzelhandels- und Gewerbeflächen vermarktet und vermittelt, sondern auch Gewerbeimmobilien als Kapitalanlage im Angebot hat. Er lobt das Konzept des Gemeinschaftsstandes.

Die Stadt Ellwangen ist sogar zweimal vertreten: einmal auf dem Gemeinschaftsstand der WiRO und einmal auf einem Stand, bei dem sechs Kommunen ihre Konversionsflächen präsentieren, die Ellwanger also die ehemalige Reinhardt-Kaserne. Ellwangens Bürgermeister Volker Grab hat zudem ein weiteres zentrales Anliegen. ,,Für Städte der Größe Ellwangens ist vor allem die Entwicklung der Innenstadt wichtig."

Zum zweiten Mal war das Neresheimer Unternehmen ADK Modulraum dabei. ,,Alternative Bauformen stoßen auf immer größeres Interesse", sagt Bernd Engelhart, Finanzgeschäftsführer bei ADK. Allerdings müsse man noch reichlich „Missionierungsarbeit" leisten.


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